Eine Reise durch die USA im Jahr 1924
Teil 2: Von South Dakota zum Yellowstone National Park
Von den Black Hills fahren die Reisenden
Richtung Nordwesten nach Wyoming zum Devils Tower.
Wer sich als Ortskundiger wundern sollte, warum sie nicht den
Mount Rushmoore mit den bekannten in Stein geschlagenen Köpfen
von vier US-Präsidenten besucht haben. Sie hätten dort nur
einen Berg gesehen die Bauarbeiten für die Köpfe
begannen erst 3 Jahre später. Und wurden erst 1941 beendet.
Der Devils Tower war aber natürlich schon damals vorhanden. Und war sogar ein National Monument. Tatsächlich war die aufstrebende 265 Meter hohe Felssäule, die hier im Bildhintergrund zu sehen ist,
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schon 1906 zum ersten National Monument der USA ernannt worden.
Hier die Felssäule aus der Nähe mit dem Fahrzeug unserer Reisenden davor.
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Dieses Bild
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zeigt ein typisches Problem damaliger Reisen: Unsere Reisenden mussten für die Fahrt zum Devils Tower den nahegelegenen Belle Fourche River durchqueren heute ist hier einfach eine Brücke.
Aber der Fluss hatte auch Vorteile, konnte man doch hier hervorragend übernachten. Man beachte bitte das Zelt
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und den im Fluss treibenden Bewohner.
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Durch Wyoming geht es weiter.
Hier ein Straßenbild in Sheridan.
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Durch das Tourismusbüro von Sheridan konnte ich zwischenzeitlich den genauen Standort des Fotos ermitteln. Es handelt sich um die North Main Street. Das Gebäude mit dem kleinen Glockenturm ist 112 North Main Street. Es beherbergte die Feuerwehr im Unterschoss (deswegen die Glocke) und darüber die Polizeistation und Gerichtssaal.
Die parkenden Fahrzeuge scheinen alle Ford Model-T zu sein, was einmal mehr die Beliebtheit des Wagen gerade in den abgelegenen Gebieten zeigt. Gab es in den größeren Städten, gerade des Ostens der USA, durchaus Konkurrenz zum Model T, so war im "Wilden Westen" - und nichts Anderes war Sheridan damals - das Model T wegen seiner Robustheit und Einfachkeit genau das richtige Transportmittel.
Heute würde man von Sheridan einfach die Bighorn-Mountains nach Westen überqueren. 1924 gab es diese Straße offenbar noch nicht oder sie war für Automobile nicht befahrbar. Unsere Reisenden umgehen die Berge jedenfalls nordwärts durch Montana. Dieses Schild heißt die Reisenden willkommen.
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Leider ist der Text kaum zu entziffern. In der Mitte der Tafel steht "Montana says Hello" und darunter ein Wunsch für eine "pleasant journey", also eine angenehme Reise. Beim Rest könnte ich allenfalls raten.
Über Billings geht es dann westwärts. Hier ein Bild von der Weite der Landschaft.
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Auf dem folgenden Bild bei Laurel, Montana sind nach der Bildunterschrift angeblich die ersten Ausläufer der Rocky Mountains zu sehen.
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Na ja, vielleicht irgendwo am Horizont - das Bild ist ziemlich schlecht.
Ab hier geht es wieder südwärts. Der Yellowstone River wird bei Chance, Montana (heute ein Teil des Ortes Belfry), fotografiert.
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Damit haben die Reisenden den Yellowstone National Park schon fast erreicht.